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Sonntag, 7. November 2010

Fallout: New Vegas (2010)

Vor 2 Jahren ist Fallout 3 herausgekommen und wurde zum Game Of The Year gekürt. Schon damals war die Engine veraltet, denn sie stammt ja aus dem 2006er Game Oblivion. Doch auch 4 Jahre später wird ein weiteres Spiel mit einer kaum veränderten Engine herausgebracht. Ein wirklich mutiges Unterfangen.
Leider habe ich diesmal nur die Deutsche, und somit zensierte, Version bekommen, da ich die Collectors Edition wollte und die Englische nicht nach Wien verschickt wurde.


Allgemeines, Parallelen zu Fallout 3 & Neuerungen:
Am Spiel hat sich eigentlich nicht viel geändert, man könnte es sogar zynisch als Fallout 3,5 bezeichnen. Bei New Vegas gibt es eigentlich "nur" folgende Neuerungen, auf die dann näher eingegangen wird:

  • Das Karma System wurde erweitert: Man hat jetzt in jeder Ortschaft und in jeder Stadt eine eigene Reputation. Zum Beispiel kann man im Anfangskaff Goodspring total beliebt sein, wo anders jedoch verabscheut, was Einfluss auf Quests, Dialoge, etc. haben kann.
  • Das Companion Wheel: Ein innovatives Kommando-Menü für Gefährten. Mit Hilfe dieses Tools, kann man nun Begleitern direkt Stimpacks verabreichen, taktische Befehle geben, Ausrüstung ändern, etc. Außerdem muss man nun zu den Begleitern neuerdings auch noch eine Art Beziehung aufbauen. Somit hat das Plaudern endlich auch einen Sinn.
  • Gambling: Was wäre Las Vegas ohne zocken? Jetzt kann man auch in-game in Casinos spielen. Es gibt auch Achievements, die man erhält wenn man spiele gewinnt.
  • Skills: Es gibt nun weder den Big Guns Skills, noch den Small Guns Skill mehr. Außerdem wurde der Überlebens Skill hinzugefügt.
  • Waffen: Der Zoom, die Animationen und die Meshes der Waffen wurde überarbeitet, verbessert und ästhetischer gemacht.
  • Crafting & Kochen: Das Bauen von Waffen wurde aus dem Spiel entfernt, jedoch kann man nun Modifikationen (z.B. Visier) an den Waffen anbringen. Das tolle: Die Mods sind auf den Waffenmeshes zu sehen! Auch kann man nun nach Rezepten kochen und sich so eigene Chems und Mahlzeiten erzeugen.
  • Das Setting: Da die Westküste nicht so stark vom Bombardement getroffen wurde, ist es hier viel grüner und es stehen mehr Häuser, was das Spiel um einiges lebendiger macht.
Die Story selbst hat nichts mit der von Fallout 3 zu tun. Es gibt zwar Referenzen zum Vorgänger (wie z.B. den Wasteland Survival Guide, für den man in einer Fallout 3 Nebenquest recherchieren musste), aber im Grunde hat das Spiel mehr mit Fallout 2 als mit Fallout 3 zu tun.

Fallout: New Vegas - Nicht minder vulgär als Fallout 3


Grafik & Performance:
An der Grafik-Engine hat sich genau Nüsse geändert. Nicht, dass diese schlecht wäre, ich möchte es lediglich anmerken. Ich werde hier nicht nochmal meine Meinung zur Grafik niederschreiben, sondern lediglich den Link zum Fallout 3 Review, wo alles genau steht, angeben. Ohne nennenswerte Veränderungen durchgeführt zu haben, laggt das Spiel auf meinem PC, auf dem Fallout 3 ganz gut lief. Höhere Anforderungen und keine Verbesserungen? Die eine oder andere Überholung hätte sicherlich nicht geschadet. Vor allem geht es hier um ein komplett neues Spiel. Da wäre eine neue Engine schon von Vorteil, um eben klarzustellen, dass es sich um etwas anderes handelt.
Was ich zu den Models sagen kann ist, dass diese stark überholt wurde. Die Waffen haben jetzt sehr schöne und verbesserte Schuss-, Repetier- und Reload-Animationen. Jedoch muss man anmerken, dass einige Meshes, wie beispielsweise die unspektakulären Betten, Gasherde und Autos kein wenig verändert wurden. Die Models von Fallout 3 wurden also recycelt und hier wieder verwendet. Dies gilt auch für manche Kreaturen (Skorpione, Super Muties, Hunde,...) und fällt besonders stark bei den Straßen auf. Hieß es nicht, dass die Westküste nicht so stark vom Krieg getroffen wurde? Wieso um alles in der Welt ist der Asphalt denn so abgefuckt?
Naja, whatever... Immerhin hat es durch die bekannten Meshes einen Wiedererkennungswert...
Wirklich erstaunlich ist, dass die Fallout: New Vegas nicht so streng wie Fallout 3 zensiert wurde. Menschen sind immernoch Superwesen, die keine Körperteile verlieren können, aber blutgeile Psychopathen können sich nun an explodierenden Tieren und deren verstreuten Fleischklumpen ergötzen.

4/5 Sterne - Auf Grund der minimalistischen Recycling-Methode und der Frechheit mit den Anforderungen tendierend zu 3 :(


Story & Setting:
Der Doc stiftet uns einen Vault-Overall und einen Pip-Boy
Als Kurier, der einen Pokerchip aus Platin (Replika in der Collector's Edition) liefern soll, wird man von einem Reichen Typen (in der EV spöttisch 'fancy-pants' genannt) und zwei Söldnern (Vorgeschichte wird im Comic, welches in der Colletor's Edition beiliegt, erzählt) erschossen. Man wird von einem Roboter-Cowboy gerettet und von Doc Mitchell gesund gespflegt. Im Haus des Doc's wacht man auf, wird nach dem Namen gefragt, legt an einem Spielautomaten die Stats fest, bestimmt mittels eines Psycho-Tests vom Doc die Skills und wählt dann 2 Traits aus. Die Prozedur dauert - wenn man ein wenig Erfahrung mit Fallout 3 hat - 10 Minuten und schon ist man draußen, im Dorf Goodsprings. Der Spieler soll zu Sunny Smiles, die ihm das Kämpfen und Kochen beibringt. Damit wäre das Tutorial schon fertig.
New Vegas wie man es sich erwartet...
Wie geht es weiter? Ziel ist es vorerst fancy-pants Benny zu finden, mehr spoilere ich nicht.
Die Story ist auf jeden Fall sehr abwechslungsreich, teilweise langatmig, sehr politisch und ziemlich ausgeklügelt und meiner Meinung nach interessant. Ab einem Punkt bilden sich vier Storyzweige und es gilt sich für einen Pfad zu entscheiden. Ich finde neben Morrowind und Fallout 3 hat Fallout: New Vegas eine der - für mich - besten Storys. Ich fühle mich aber gezwungen zu erwähnen, dass ich auf komplexe Storys mit viel Überzeugen, Reden und Wendepunkten und wenig sinnlosem Herumballern abfahre.
Soviel dazu.
...und wie es tatsächlich ist.
Das Setting gefällt mir ehrlich gesagt nicht so gut. Ich möchte eine zerstörte Welt, ohne moralische Richtlinien. Dadurch, dass die Mojave-Wüste weniger stark zerstört wurde, als die Hauptstadt, ist das nicht wirklich gewährleistet. Die Welt ist allgemein viel lebendiger. New Vegas selbst jedoch ist, finde ich, nicht lebendig genug. Es sind nur Besoffene zu sehen, mit denen man nichtmal Dialoge führen kann. Zu klein ist die Stadt meiner Meinung nach auch noch. New Vegas ist auch nicht so wie man es sich erwartet. Es gibt Freeside und The Strip. The Strip ist die Straße, auf der die ganzen Casinos, Bars, etc. zu finden sind: Dort wo es viele fancy-pants gibt. Freeside ist aber der Ort, der The Strip umgibt - der Wohnbezirk der Armen in New Vegas. The Strip ist nur das was die Leute erzählen. Der größte Teils von Vegas nennt sich Freeside. Freeside ist New Vegas, wie es tatsächlich ist.
Was bei mir sehr gut angekommen ist, sind die neuen Mistviecher: Geckos, Cazadors, etc. Da sogar stärkere Tiere am Anfang auftauchen wird alles viel echter und das Setting wirkt realistischer.
4/5 Sternen - Jedoch nur auf Grund der Story, die viele Brücken zu Nebenquests anbietet.


Skills, Perks und Level:
Geringfügige, jedoch kreative Veränderungen mit verheerender Wirkung überraschen den Spieler schleichend im Spiel. Es wurden Skills entfernt, umbenannt und hinzugefügt. Den Big Guns Skill gibt es nichtmehr, neu hingegen ist der Überlebens-Skill. Small Guns wurde in Schusswaffen umbenannt. Die Big Guns wurden auf die Energy Weapons (Flammenwerfer, Gatling Laser,...), Schusswaffen (Minigun) und auf die Explosives (Missile Launcher, Fat Man,...) aufgeteilt (was ich persönlich realistischer, aber doch schade finde).
Der Überlebens-Skill gibt dem Spiel das gewisse etwas, wobei man anmerken muss, dass er nur im Hardcore-Mode notwendig ist. Je höher Überleben ist, umso mehr Gesundheit regeneriert man durch das Essen und umso länger hält man ohne Essen, Schlafen und Trinken aus. Außerdem braucht manden Skill zum kochen - man kann neuerdings am Lagerfeuer essen zubereiten.
Perks erhält der Spieler nur merh alle zwei Level. Es gibt sowohl uns bekannte Perks aus Fallout 3, jedoch auch komplett neue, die sich auf den Wilden Westen oder auf die Wüste beziehen.
Traits sind völlig neu: Sie sind schlicht und einfach Perks, die jedoch nur bei der Charakter-Erstellung gewählt werden können (2 aus einer Liste von 10 sind wählbar).
Am Leveling-System wurde nicht allzu viel verändert. Man erhält nun zusätzliche Erfahrungspunkte durch das erfüllen sogenannter Challenges (manche Challenges gehören in Steamworks zu denAchievements).
4/5 Sternen - Auf Grund des Überlebens-Skills und den zusätzlichen EX-Points


Waffen:
Verbesserter Zoom bei Waffen
Die Waffen wurden leicht modifiziert und erweitert. Beispielsweise gibt es nun einen Granatenwerfer, eine Laser-SMG, eine Laser-Shotgut, Gewehre für fast alle Munitionstypen, ein Granaten-Maschienengewehr und noch viel mehr. Waffen die die .44-Magnum, die Combat-Shotgun und die Chinese Assault Rifle wurden leider aus dem Spiel genommen. Auch wurden die Texturen und Models überarbeitet. Nicht nur Zoomen sieht nun viel realistischer aus, auch die Preise sind teuer genug. So kann man nicht gleich am Anfang schon eine Plasma Rifle kaufen - Auch wenn man sagen muss, dass man mit den Glücksspielen recht schnell verdammt viel Geld verdient.
4/5 Sternen - Die Sache mit den, meiner Meinung nach, unrealistischen Waffen (Granatenmaschienengewehr,...) hätte Obsidian sich sparen können. ZB sind Waffen wie die Laser-Shotgun verflucht unfair und viel zu stark.


Crafting & Kochen - Die kreative Ader:
In Fallout: New Vegas kann man neuerdings selber Munition erstellen, kochen und Erweiterungen an den eigenen Waffen anbringen. Wer hat sich noch nie eine Laser Rifle mit einem Visier gewünscht? Auch kann man endlich seine eigene Munition herstellen. Die Frage was aus den leeren Energiezellen wird ist auch beantwortet: Leere Hülsen und Energiezellen werden im Inventar abgelegt um wieder zu funktionstüchtiger Munition gemacht zu werden. Leider wurde jedoch die Möglichkeit an der Werkbank eigene Waffen zu erstellen komplett aus dem Spiel entfernt. Jedoch kann man nun Energie-Munition in verschiedene Formen umwandeln (z.B. Energie Zellen in Microfusion-Zellen und umgekehrt) oder eben diese Überladen um mehr Schaden zu verursachen. Auch kann man nun selber Stimpacks, Drogen und die neuen Arztköfferchen (heilt Knochenbrüche) herstellen.
Toll ist auch, dass man Pflanzen abernten und köstliche Gerichte kochen kann. Sinn? Rohes Fleisch hat ab nun auch einen negativen Effekt. Durch das denaturalisieren verschwinden nicht nur diese unerwünschten Effekte, die positive Wirkung wird sogar verstärkt.
Ich finde die Erweiterng genau dieses Bereiches gibt Fallout: New Vegas das gewisse Rollenspiel-Etwas, das Fallout 3 nicht hatte.
Man braucht jetzt den Science-, Überlebens-, Medizin- oder Reparatur-Skill um Gegenstände herzustellen (je nachdem was man basteln möchte).
3/5 Sterne - Da die Munitionsherstellung das Inventar relativ chaotisch macht, das Erstellen von Waffen aus dem Spiel genommen wurde und es bei den Waffen Add-Ons an Beschreibung mangelt...


NPCs, Dialoge & Companion Wheel:
Die NPCs kommen in New Vegas viel persönlicher rüber, als in Fallout 3. Obwohl die deutsche Synchro zum Vergessen ist, haben manche Personen sogar einen eigenen Charakter. Auch sind die Dialoge viel Umfangreicher und Spieler die nicht auf Sprache geskillt haben, haben endlich auch eine Chance Speach-Challgenes zu meistern, denn diese werden nichtmehr nur über den Sprache-Skill, sondern (je nach Situation, Relevanz und Kohärenz) mit anderen passenden Skills. So hat der Spieler weitere Motivation nicht ständig auf ein und die selben Skills aufzubauen, sondern auch beim Stufenaufstieg Punkte an andere Fertigkeiten zu vergeben.
Ein wirklich nettes Feature ist das Companion Wheel. Man muss sich nun nichtmehr mühsam durch nerviges Geplapper durchklicken, bloß um dem Gefährten zu sagen, dass er von Nahkampf auf Schusswaffen umsteigen soll. Mit Aktivierung des Kumpels erscheint das praktische Rad, gibt Überblick über alle Möglichen Aktionen und erlaubt es dadurch schneller und gezielter zu interagieren. Natürlich kann man auch noch Dialoge starten, falls man den treuen Kämpfer näher kennen lernen will.
5/5 Sterne - Natürlich nicht perfekt, aber sehr gut! 


Karma und Reputation:
Das Karma-System wurde stark überarbeitet. Es gibt nun auch die Reputation, die bestimmt, welche Stämme, Banden, Dörfer, etc. den Spieler wie sehr mögen und ihm gegenübertreten. Dieser Wert ist von Fraktion zu Fraktion verschieden und ist auf der Weltkarte abzulesen. Er lässt die ganzen Verhältnisse realistischer werden und übernimmt die Aufgaben des Karma-Systems in Fallout 3 plus ein paar Extras. Was das Karma selbst für eine Rolle in New Vegas spielt, ist für mich völlig unklar.
4/5 Sterne


Die Welt - Willkommen in der Mojave Wüste:
Die Map ist klein, alles sieht gleich aus, nerviges Gebirge stört fast immer. Die Mojave Wüste ist ein schrecklicher Ort, der nicht viel Abwechslung bietet. Entweder trifft man auf verlassene Siedlungen, kleine Dörfer oder irgendwelche Hütten. Außerhalb von New Vegas - Die Stadt ist für meinen Geschmack übrigens ziemlich klein - gibt es nicht viel zu sehen. Die meisten Quests finden innerhalb der Stadtmauern ihren Anfang und führen nach draußen, aber in der Wüste findet man - bis auf Goodsprings und Umgebung - nicht viele Quests.
Abwechslung bieten außergewöhnliche wenige Orte, wie das schöne, verschneite Jakobstown - erinnert mich irgendwie an Kanada - aber mehr ist da leider nicht.
2/5 Sterne - Das Capital Wasteland fand ich schöner als die Mohave Wüste... Und Vegas+Umgebung soll von dem Krieg nicht getroffen worden sein? Wie hätte die Gegend dann nach dem Bombenangriff ausgesehen?



New Vegas Strip: Gambling bis zum Umfallen:
Höchstwahrscheinlich einer der Hauotgründe warum sich die Meisten das Spiel gekauft haben: Zocken! Geldverdienen durch Glücksspiele ohne im echten Leben das letzte Hemd zu verlieren.
Ganz ehrlich: Was wäre Las Vegas ohne Casinos?
Ist man in einem Casino, muss man erst, um zocken zu können, das eigene Geld gegen Chips eintauschen. Dann bewegt man sich einfach zum Spiel und aktiviert das Gerät oder den Tisch.
Es können vier Spiele gespielt werden:
  • Black Jack: Die Regeln kennen die meisten. Black Jack kann ausschließlich in Casinos gespielt werden.
  • Roulette: Mein persönliches Lieblingsspiel, welches leider auch nur in New Vegas' Casinos gespielt werden kann.
  • Einarmiger Bandit: Simpel. Chip einwerfen, Hebel betätigen, schaun was passiert. Drei gleiche Symbole bedeuten Sieg. Auch nur in Casinos spielbar.
  • Caravan: Ein höchst interessantes Kartenspiel, welches von den Karavanen der Wüste gespielt wird. Wieder geht es um Geld. Es ist wirklich ausgeklügelt und verdient ein dickes Lob. Es gilt die eigenen drei Karavanen (Kartenstapel) in einem Wertebereich von 21 bis 26 zu halten. Sind alle drei Karavanen im angemessenen Wertebereich, hat man das Spiel gewonnen. Man kann das eigene Deck mittels Karten, die man zufällig in der Wüste finden kann, erweitern. Ein Spiel, dass ich auch gerne im Real Life spiele.

Es gibt vier geöffnete Casinos in der Spielewelt: Das Atomic Wrengler Casino in Freeside und das Ultra Luxe, Gomorrah und das Tops Casino am Strip.
Der beste Weg um steinreich zu werden oder aber alle Caps zu verspielen, nach Drogen süchtig zu werden und sich mit Dixons Schrottjet die Birne weg zu fixen.
Ich bin sehr zufrieden. Ich bin mir sicher, dass man da noch mehr hätte machen können, doch mich befriedig schon das kleine bisschen.
5/5 Sterne 


Fazit:
Das Spiel ist absolut kein Vergleich zu Fallout 3. Es baut nicht mehr so sehr auf dem Kämpfen auf, sondern ist wieder in Richtung Rollenspiel gerückt. Das Spiel ist zur Zeit noch äußerst verbuggt und auf Grund von Audio-Failern, Crashes und Lags etwas anstrengend zu spielen, aber der Spielspaß und die Unabhängigkeit, der Realismus und vor allem der Hardcore Mode machen das wieder wett.

Die 70€ waren mir die Collector's Edition wirklich wert und ich rate sowohl Fallout 3 Fans als auch jenen alten Fallout 1&2 Veteranen dieses Spiel zu spielen.


Gesamtwertung: 4/5 Sternen (eigentlich 3,8)