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Mittwoch, 31. August 2011

Chantelise - A Tale Of Two Sisters (2011)

Leser dieses Blogs erinnern sich bestimmt noch an "Recettear - An Item Shop's Tale". Hier haben wir ein "neu" erschienenes Spiel, ebenfalls aus dem Hause EasyGameStation, welches Recettear graphisch zum verwechseln ähnlich sieht. Nicht nur, dass ein großer Teil der verwendeten Sprites 1:1 aus Recettear übernommen wurden, sogar die Hauptcharaktere entsprechen dem selben Schema: Ein niedliches Menschenmädchen, welches von einer Fee begleitet wird.

Nun gut. Als das Spiel 2006 in Japan erschienen ist war es für den Durchschnittseuropäer nicht sehr bekannt. Auch gab es damals die Sprachbarriere, die es zu überwinden galt. Seit ein bisschen mehr als einem Monat ist das Spiel nun via Steam auch auf Englisch zu erwerben. Die Demo ist gratis, die Vollversion kostet 7,99€ (Stand 31.08.2011). Was ich persönlich witzig finde ist, dass Recettear in Japan erst ein Jahr später als Chantelise erschienen ist. Hier in Europa ist es genau umgekehrt. Der (quasi-)Nachfolger ist ein Jahr vor dem Vorgänger auf den Markt gekommen.
Gehen wir aber langsam über zu der Analyse des Spiels.


Grafik, Atmosphäre:
Woher kennen wir nur die Schwammerl im Hintergrund?
Zur Grafik habe ich nicht viel zu sagen. Fast die gesamten Sprites sind mit denen aus Recettear ident. Jedoch muss man bedenken, dass Chantelise vor Recettear erschienen ist, also kann man nicht sagen, dass A Tale Of Two Sisters die Grafiken übernommen hat, sondern Recettear der eigentliche "Schurke" ist.
Folglich ist die Grafik hier immernoch (oder eigentlich schon?) sehr kantig und entspricht nicht den heutigem Standard. Die Texturen sind verhältnismäßig matschig und die Polygonanzahl der Meshes in unter dem Nintendo64 Niveau, aber wer mich kennt, der weiß, dass mir das nichts ausmacht. Ich erwähne es trotzdem für jene Leute, denen die Grafik wichtig ist.
Die Atmosphäre ist finde ich ziemlich nett geworden. Das Zusammenspiel von Farben und Musik ist in den meisten Stages verdammt gut. In den Paradiesischen Rooms kommt die Stimmung sehr gut rüber, jedoch sackt das Feeling drastisch ab, wenn es etwas düsterer oder gruseliger werden soll. Für düstere Atmosphäre kann dieses Spiel nicht sorgen. Grund hierfür sind die niedlichen Monster und die misslungene Gruselmusik. Gegen Ende wird das Spiel ziemlich episch und leicht traumhaft. Hier hat EasyGameStation wieder nette Arbeit geleistet, denn die epischen Bossbattles hat das Team wieder gut hinbekommen.
3/5 Punkte - Für die Sprites möchte ich Chantelise nicht verantwortlich machen, eigentlich sollte ich Recettear einen Punkt für unglaubliche Faulheit und Unkreativität abziehen... -.-'

Story:
Vor fünf Jahren ist den Schwestern Chante und Elise ein schreckliches Ereignis widerfahren: Sie sind, obwohl es ihnen mehrmals verboten wurde, in jener Nacht in der der Mond rot leutete, aus dem Haus gegangen. Dabei wurde Elises große Schwester, Chante, in eine grüne Fee verwandelt. Seit jeher suchen sie die Hexe der sie das zu verdanken haben. Elise wehrt sich mit physischen Mitteln und Chante unterstützt sie mit Magie.
Keine besonders innovative Basis finde ich, jedoch ist der Storyverlauf recht interessant und es gibt einen netten kleinen Twist. Der Endboss hat mehrere Phasen und ist recht unterhaltsam (auch wenn ich finde, dass sein Charakterdesign von den Monstern aus Eternal Sonata abgeschaut wurde).


  • Elise: Dieses niedliche Fräulein steuert man durch die Spielwelt. Sie möchte ihre große Schwester wieder in einen Menschen verwandeln. Um dies zu bewerkstelligen verwendet sie ihr Schwert und kämpft sich durch die interessantesten Gegenden.







  • Chante: Die kleine Fee mit den grünen Klamotten ist Elises ältere Schwester (groß trifft es wohl nicht so sehr). Sie begleitet die Heldin durch die Story und holt sie mit verschiedenen Zauberprüchen aus der Patsche. Außerdem hilft sie dem Spieler, falls es nicht weiter gehen sollte, mit hilfreichen Tipps weiter. Ihre ungezogene und freche Art sorgt in den Dialogen anfangs für Unterhaltung, wird jedoch mit der Zeit nervtötend. 


  • Aira: Die freundliche und immer fröhliche Shopkeeperin wird im Tutorial von den beiden Schwestern vor einem Haufen... Schleimkugeln gerettet und nimmt das kuriose Paar mit in ihr Heim in der Stadt. Dort essen die Heldinnen ausgiebig und fragen Aira nach der bösen Hexe. Aira schickt die Beiden zur Wahrsagerin der Stadt: Elma.




  • Elma: Diese kleine lästige Göre ist die Wahrsagerin in der Stadt. Ich persönlich komme mit ihrem kindischen Charakter überhaupt nicht zurecht, aber man hört ja hier und da, dass es fetischisten gibt die auf soetwas stehen... soll es halt auch geben. Leider Gottes wurde diesem Charakter das Privileg zuteil eine wichtige Rolle in der Story zu spielen und kommt auch dementsprechen oft vor.



 Mir hat der Storyverlauf eigentlich ziemlich gut gefallen. Charaktere, die mir anfangs mehr als nur sinnlos vorgekommen sind, haben später eine bedeutende Rolle erhalten, was dafür gesorgt hat, dass die Story nicht monoton wird und immer eine gewisse dynamik in der Geschichte vorhanden ist. Nüchtern betrachtet ist die Story aber doch relativ durchschnittlich. Was mir nicht so gefallen hat ist, dass gegen Ende alles zu schnel aufgelöst wurde einiges keinen Sinn mehr ergeben hat.
Wenn ich das Beispiel erwähnen darf: Irgendwann findet sich Elma in einer Höhle wieder, ist am verzweifeln. Ganz zufällig taucht ein glatzköpfiger Priester auf, brabbelt irgendeinen Schmafu daher und plötzlich wird der Göre alles klar... was auch immer "alles" sein mag.
4/5 Sterne - Auch wenn die Story selbst diese Bewertung nicht verdient hat, die Dynamik der Geschichte und deren Verlauf haben die Bewertung stark gepusht.








Ganz ehrlich, wer um alles in der Welt ist der Kerl?


Gameplay:
Das Gameplay ist einfach erklärt. Zu allererst muss man wissen, dass man am Anfang zwei Items, die die Angriffs-, Verteidigungs- oder Magiewerte verbessern oder Fähigkeiten mit sich bringen, ausrüsten kann. Elisa haut mir ihrer Klinge zu, Chante kann, mittels der Gems die die Monster droppen, verschiedene Zauber wirken. Es gibt vier verschiedene Gems: Feuer, Wind, Wasser und Erde. Auch hier können am Anfang nur zwei Gems kombiniert werden. Die Zaubersprüche können in einer Spellist im Menü nachgeschlagen werden. Es geht jedoch erst auf der Map mit den Dungeons richtig los.
Jedes Dungeon besteht aus ein paar Stages, welche voneinander getrennte "Räume" sind, die in verschiedenen Stilen geführt werden. Dungeon 1, Stage 1 zum Beispiel ist eine einfache Straße. Dungeon 1, Stage 2 ist eine Schlucht, über die eine Brücke führt. Auf der Anderen Seite der Schlucht befindet sich der Eingang zu Dungeon 1, Stage 3. Und so geht es weiter bis man zum Boss des Dungeons kommt, der mit einer Storysequenz verbunden ist.
Casting spells is so much fun, so much fun~ ^-^
Die einzelnen Stages meistert man indem man sämtliche, auf der Minimap markieren, Monster die Radieschen von unten betrachen lässt. Da die Abkack- (und damit auch die Frustration-)Rate sehr hoch ist, haben die Macher das Problem folgendermaßen gelöst: Bereits gesäuberte Stages müssen kein weiteres Mal durchgenommen werden. Man muss sie zwar passieren, jedoch kann man schnurstracks zum Eingang zur nächsten Stage rennen. Die Monster spawnen immer wieder, was widerum insofern nett ist, da man dadurch weiter Raiden und somit Coins und Schätze, die man bei Aira verkaufen kann, sammeln kann. Und hier wären wir schon beim nicht vorhanden Leveling-System. Ganz recht, man kann nicht wirklich leveln. Die Anzahl der Ausrüstungsslot steigert sich nach manchen Bossen bis das Maximum von fünf Slots erreicht wurde. Das Selbe gilt für die kombinierbaren Gems mit einem Maximum von vier Slots. Angriff, Verteidigung und Magie kann, wie bereits erwähnt, durch Ausrüstung verbessert werden. Health kann man nur mittels Ferromin (von dem es auch vier verschiedene Stärkestufen gibt) gesteigert werden. Ferromin kauft man, wie auch die Ausrüstung, in den Shops oder findet sie in den Hidden Treasure Chests, von denen es in jeder Stage eine gibt. Das Shopinventar wird nach jedem Boss mit neuen Items geupdated, was aber auf die Treasure Chests, die größtenteils einzigartige Items beinhalten, die für das Spiel essenziell sind, nicht zutrifft. Wurde eine der Kisten, welche erst nach dem Erfüllen einer bestimmten Miniaufgabe (und diese Miniaufgaben sind verflucht undurchsichtig und brainfucked) erscheinen, bereits geöffnet, so findet der Spieler bei jedem weiten Mal Öffnen "nurmehr" billige Items zum verkaufen. Eine Interessante und einigermaßen realisitische Umsetzung der Charakterentwicklung finde ich.
Was ich noch unbedingt erwähnen möchte ist, dass die Bosskämpfe immer spannend, aber auch äußerst frustrierend sind. Jeder Boss hat eine eigene Art und Weise um besiegt zu werden... Wie in den guten Alten Zeiten. Trotzdem greifen sämtliche Bosse gleich an: Entweder verwenden sie Spells oder prügeln einfach stumpf auf die zwei Weiber ein. Eine Ausnahme bildet der letzte Boss. Dieser ist mir mehr wie ein 3D-Bullethell-Klon vorgekommen. Frust, frust, frust.
Wer also leicht aufgibt, sollte es sich zwei Mal überlegen Chantelise zu kaufen.
Sollten die Helden mal nicht in einen Kampf verwickelt sein, so sprechen sie im VN-Modus den wir auch aus Recettear kennen. Hier hat er jedoch einen tatsächlichen Sinn und dient als Medium für die Story.
Angeln mit der Familie... wortwörtlich
Es gibt später die Möglichkeit eine Angel zu erhalten, mit der man - drei Mal dürft ihr raten - Fische aus dem Wasser ziehen kann. Ein nettes Minispiel für zwischendurch, wenn man genug von den verdammten Monstern hat. Die Angelrute ist aber auch essenziell um einige der Hidden Treasure Chests zu finden. Mehr sage ich dazu nicht ;)
4/5 Sterne - Ein klassisches und ziemlich altes Spielprinzip, welches, meiner Meinung nach, sehr bekömmlich wieder aufgerollt wurde. Auch wenn das Angel-Spiel recht sinnlos ist... Es schadet dem Game nicht wirklich.




Stop! Hammertime?
Hammerball... -.-
 
Fazit:
Man davon abgesehen, dass die Atmosphäre an manchen Stellen einfach nicht reinfährt und die Story - wenn man sie als Erzählung betrachtet - nicht wirklich besonders ist, ist Chantelise - A Tale Of Two Sisters ein ziemlich gelungenes Spiel mit vielen Secrets und genug Speilspaß. Für Leute, die auf grafisch hochwertige Games stehen, ist dieses Spiel garantiert nichts, aber wer eine kleine Reise zurück in die Zeit möchte, in der die Spiele noch simpel und doch so frustrierend waren, der hat mit Chantelise den Fang seines Lebens gemacht.

Gesamtwertung: 4/5 Sterne (ungerundet 3,67)


Why? Just because!

Montag, 15. August 2011

Demon's Souls (2009)

Da mich ein Freund bereits vor dem Release 2009 vollgeredet hat, wie toll dieses Spiel nicht sei, bestellte ich schließlich die amerikanische special Edition mit Komplettlösung (SCHWER zu empfehlen) von Amazon. 2010 kam das Spiel dann auch in Europa und damit in Österreich in die Geschäfte. Das Spiel selbst ist ein RPG, mit online Komponenten, allerdings kein MMORPG, lediglich ein Singleplayer Spiel mit ein wenig Multiplayer, in Form von Statistiken und teilweise Coop.
Story:
Die Story von Demon’s Souls ist relativ simpel: König Allant XII brachte seinem Königreich Boletaria großen Wohlstand, doch dann begann ein dicker farbloser Nebel um das Königreich zu erscheinen, aus dem niemand lebendig wiederkehrte. Es gelang schließlich doch einem Boten durch den Nebel zu gelangen und der Außenwelt von der Notlage Boletarias zu erzählen. Es stellt sich relativ früh heraus, dass der König selbst den Größten Dämonen , der unter dem Nexus eingesperrt ist, welches im Spiel so etwas wie eine Basis ist, aufgeweckt hatte und deßhalb erscheinen jetzt diverse Ärzdemonen. Der Spieler schlüpft nun in die Rolle eines der vielen Helden bzw mutigen Herausforderer, die versuchen das Königreich von dem Nebel zu befreien. Hier gibt es nach einem kleinen Tutorial die Möglichkeit in 5 verschiedene Level zu gehen, wobei diese auch noch einmal unterteilt sind. Hie kommen die Ärzdemonen ins Spiel, diese sind nämlich nach jedem Abschnitt eine Art größere Gegner. Am Ende Jedes Levels kommt dann noch ein sehr großer Endgegner, welcher meistens nicht direkt zu bekämpfen ist, sondern mit verschiedenen Hilfsmechanismen.
4/5 Punkte: Recht gute Story, die beim ersten Blick eher oberflächlich wirkt, allerdings recht schnell intressant wird.
Gameplay:
Das Gameplay ist recht innovativ gestaltet, da die Arme des Charakters beide von den 4 Schultertasten „bedient“ werden. So hat man dann für beide Arme 2 Aktionen: R1 ist ein eher leichter allerdings schneller Angriff, R2 ist ein schwerer langsamer Angriff, mit L1 blockt man (hierbei ist es egal, ob man ein Schild oder eine Waffe ausgerüstet hat) und mit L2 schlägt man (wiederum egal, ob Schild oder Waffe). Im Inventar gibt es 2 Werte für die Tragbelastung, nämlich die Tasche selber, also Gegenstände, die nicht angelegt sind und andererseits die, die angelegt sind. Die angelegten Items zählen allerdings nicht zu denen in der Tasche dazu. Im Inventar kann man sich auf jeden Arm 2 Gegenstände anlegen, sowie diverse Heilitems in andere Slots. Im Spiel gibt es dann die Möglichkeit mit dem Steuerkreuz (also die schwarzen Tasten links am Controller ^^) auch in Gefechten schnell zwischen den verschiedenen angelegten Gegenständen umzuschalten.
Wie bei allen klassischen RPGs gibt es in Demon’s Souls auch verschiedene Startklassen, die verschiedene Ausrüstungen haben. Hier ist es eigentlich nicht wirklich ausschlaggebend welche der 10 Klassen man sich auswählt, da mit dem Levelingsystem jeder Character auf alles spezialisiert werden kann. Level kauft man sich mit dem Geld aus den dungeons und es gibt keine Erfahrungspunkte. Die Anfangsklassen variieren zwischen Nahkampf-Schwerpunkt und Fernkampf, wobei hier Magie und Bogen, genauso wie Armbrust verwendet werden kann.
Falls es passiert, dass man sterben sollte (und das passiert SEHR oft), hinterlässt man in dem Level einen Blutfleck, den andere Spieler/innen dann berühren können und sehen, wie man gestorben ist. Allerdings hat der eigene Blutfleck noch einen anderen Nutzen: wenn man stirbt, dann kommt man wieder an den Anfang des Levels, alle Gegner spawnen wieder und, als ob das nicht schon genug wäre, alles Geld, das man bis dahin gesammelt hatte ist in dem Blutfleck zurückgeblieben. Wenn man es schafft und ohne wieder zu sterben zu dem Fleck kommt, kann man diesen berühren und erlangt dann alles wieder zurück. Sollte man das allerdings nicht schaffen, verliert man dieses Geld und ein neuer Blutfleck erscheint. Das Ganze wäre jetz nicht so schlimm, könnte man sein Geld irgendwo einbunkern, die Möglichkeit gibt es jedoch nicht, so muss man immer mit seiner gesamten Kohle rumrennen.
Das ganze Spiel ist auch darauf angebaut, dass der Char 2 unterschiedliche Formen hat, nämlich die Körperform und die Seelenform. Prinzipiell verliert man recht früh im Spiel sienn eigentlichen Körper und läuft dann in Seelenform herum. Dies hat verschiedene Effekte, wie zB nur 50% HP, genauso wie eine kleine Differenz in der Tragefähigkeit, allerdings kann man in der Körperform von anderen Spielern invadiert werden. Wenn ein Spieler in Seelenform so jemanden invadiert, erscheint man in der Welt des anderen Spielers/der anderen Spielerin als „schwarzes Phantom“ (welches allerdings rot ist). In diesem Modus kann man der invadierten Partei schaden, allerdings auch helfen. Im gegensatz dazu kann ein Spieler mit Körperform auch ein „blaues Phantom“ beschwören, welches dann mit einem kämpfen kann. Es gibt auch noch die Möglichkeit mit anderen Spielern zu interagieren indem man Nachrichten hinterlassen kann, welche die anderen bewerten können.
NPCs sind quer durch das Spiel verteilt und auch sterblich, so kann man jeden Händler im Spiel umbringen, allerdings kann dieser dann nicht wieder spawnen. Durch diese Taten verändert sich auch der Status der einzelnen Welten zu Gut oder Böse, was wiederum in der Welt Zeug verändert. So hat man zB in einer bösen Welt eine höhere Drop-Rate von Gegenständen. Allerdings haben die Entwickler sich auch ein paar Späße erlaubt, wie zB einen in einem Käfig gefangenen NPC, der wenn man ihn freilässt anfängt ALLE NPCs im Nexus (der Basis) zu töten! (deshalb ist der Walkthrough eindeutig zu empfehlen)
4/5 Punkte: Das Gameplay ist sehr gut durchdacht und funktioniert auch größtenteils einwandfrei, allerdings ist es eher ärgerlich, wenn man gerade am Zahnfleisch dahergekrochen durch einen Tunnel fetter Dämonen kommt und dann durch ein nicht reagiern der Steuerung den Fortschritt verliert.(das passiert allerdings eher selten)
Fazit:4/5 Punkte
Ein eindeutig sehr durchdachtes Spiel mit Mäßiger Multiplayer Komponente und SEHR hohem Frustrationsgrad. Nicht wirklich für ein zwischendurch Spielen geeignet, da die Mechanik des Spiel eingeübt werden muss. Meiner Meinung nach ist das Inventar wirklich gut gelungen, genauso wie das Kampfsystem. Der Schwierigkeitsgrad ist ein bisschen SEHR arg, vor allem für Anfänger. Wenn man sich allerdings von diesem nicht abschrecken lässt, dann kann man sich auf ein sehr episches Spiel mit coolen Endgegnern und einem wirklich guten Soundtrack freuen.

Samstag, 30. Juli 2011

Goreshit/complex.0 - Split (2010)

Mit diesem Review betrete ich gewissermaßen Neuland, da es mein erstes Review zu einem Breakcore/Lolicore-Album sein wird.
Als großer Goreshit-Fan war ich auf Youtube auf Entdeckungstour und habe zufällig das Lied Daddy Can Change (Track #9 dieses Albums) gefunden. Nach den ersten zwei Sekunden hat sich ein breiter Grinser auf meinem Gesicht gebildet und wenige Minuten später war das Album, welches (wie alle anderen Alben von Goreshit) gratis zum Download zur Verfügung steht, schon in meiner Mediathek importiert.
Da ich complex.0 nicht  so wirklich kenne, kann ich dieses Release mit anderen Alben vergleichen, aber zu den Tracks von Goreshit kann ich eines sagen: Die Songs haben einen anderen Charakter. Teilweise ruhiger, psychedelischer, teilweise viel aggressiver und stumpfer als zuvor. Des Weiteren beschäftigen sich alle Lieder von Goreshit auf diese CD mit dem Anime Higurashi no Naku Koro ni oder verwenden Sound-Samples aus der Serie, was besonders lustig ist, da ich die Serie nach dem Album konsmiert habe und etliche Samples wiedererkannt habe.
Das Album besteht aus sechs complex.0 Liedern und fünf Goreshit Tracks.

1. intro.input (1:15)
Ein ziemlich experimentelles Intro. Klingt etwas nach Industrial, verbreitet eine düstere, bedrohliche Stimmung und bleibt die ganze Zeit über ziemlich gleich. Ob das Knattern im Sound an meiner Datei liegt oder ob es beabsichtigt ist, kann ich nicht sagen.
Eigentlich ein zeimlich uninteressanten Intro, welches aber von der Stimmung her gut zum Cover passt.
3 Sterne - Gerade noch.


2. pppulse rifle (2:10)
Das Intro ist wiklich interessant geworden und isz mehr als nur gelungen. Es folgt ein abartig brutaler breakbeat mit aggressiven Störgeräuschen im Hintergrund. Leider übertönen diese nach kurzer Zeit den Breakbeat, der komplett untergeht. Später verlieren die Störgeräusche auch noch an hässlicher Schönheit und werden langweilig. Wenn nach dem Teil nicht eine Pause gekommen wäre, hätte ich meine Hoffnung vermutlich gänzlich verloren. Die Break hat jedoch alles gerettet, denn danach geht es wieder schön aggressiv und mit deutlich hörbaren Breakbeats weiter. Das Outro ist jedoch äußerst unspektakulär.
3 Sterne

3. binary suicide (3:12)
Interessant... wieder mal. Der Track klingt nach ziemlich obskurem Drum'n'Bass. Eine Einfache Melodie im Hintergrund und ein schneller Beat als Körper der Musik. Der Beat liegt an der Grenze von D'n'B zum Breakbeat. Das Lied bleibt konstant, wird langweilig. Es gibt noch kleinere Verzierungen hier und da, aber die retten auch nicht mehr viel.
3 Sterne - Das Lied ist wirklich nicht schlecht, aber auch nichts besonderes.

4. the visible spectrum (1:55)
Das Lieder erinnert mich an eine gemütlichere Version von binary suicide. Ich kann damit leider nichts anfangen, auch wenn ich zugeben muss, dass der Beat verflucht gut ist. Es kommen verschieden gepitchte Teile des Schlagzeugs vor - gezielt gesetzte Schläge.
2 Sterne

5. human-error processor (2:17)
Das ist eine nette Abwechslung! Das Lied fängt direkt an, stürzt den Hörer sofort ins kalte Wasser und attackiert ihr von allen Seiten. Ein klassischer Drum'n'Bass-Beat mit schön vielen, richtig hässlichen Störgeräuschen. Später kommen noch ein paar wobwobs in Spiel und geben der Nummer Charakter.
3 Sterne - Hätte lieber 4 vegeben, aber dafür war der Track zu... gewöhnlich.

6. outro.stimulant (1:57)
Und schon sind wir beim Outro von complex.0's Hälfte des Albums. Ein ruhiges, leicht psychedelisches Lied. Gefällt mir sehr. Auch wenn es ziemich monoton ist und absolut keine Abwechslung hat, die Stimmung kommt gut rüber und paralysiert den Hörer fast.
4 Sterne

7. Initiation (Chapter IV) (0:45)
Da wären wir schon: Goreshit ist am Zug!
Ein unheimliches Intro, welches schon ein Sample (die schreiende Mion - vermutlich Goreshits Lieblingssample aus der Serie, da es auf der Split noch oft genug vorkommt) aus der Serie beinhaltet.
3 Sterne - Kein besonderes Intro.

8. Cotton Drifting (5:10)
Endlich mal ein längeres Lied und wer Higurashi no Naku Koro ni gesehen, gespielt oder gelesen hat kann mit dem Begriff 'Cotton Drifting' sofort etwas anfangen. Dementsprechend intensiv kommen auch die Samples vor. Das Lied beginnt zwar mit einem stumpfen, harten Techno-Beat und verändert sich lange nicht, jedoch wird mit Stimmensamples der wahnsinnigen Shion (Cahrakter aus der Serie) und der gefolterten Mion (Guess what, ebenfalls ein Charakter des Animes) Abwechslung geschaffen. Leise, aber doch bemerkbar schleicht sich ein Piano mit einer unbeschreiblichen Melodie - ich kann mich nicht entscheiden, ob sie schön, furchteinflößend, psychedelisch oder weiß der Kuckuck noch was ist - ein. Die Melodie übernimmt beim Drop die Überhand und schafft eine überwältigende Atmosphäre. Zugleich kommt wieder Goreshits Lieblingssample zum Vorschein: Mion schreit sich die Seele aus dem Leib. Drop. Pianomelodie und Technobeat setzen zusammen ein - energischer denn je. Spätestens ab hier ist das Lied definitiv als episch abzustempeln. Später folgen noch etliche Schreie von Mion. Heulen, Wimmern, Gekreische - Kein Problem, passt alles perfekt in die Atmosphäre hinein.
Gegen Ende plappert Shion noch etwas daher und Keita (der einzige jugendliche Bursche aus der Serie) bringt unter Qualen noch ein paar Worte hervor.
5 Sterne - Eine Zeit lang mein absolutes Lieblingslied gewesen

9. Daddy Can Change (1:00)
Das Lied habe ich, noch bevor ich den Anime gesehen habe, auf Youtube entdeckt. Ein kurzer Klick auf den Playbutton und der Lachflash war schon da. Ein wahnsinniges Mädchen schreit laut und herzahft "Daddy can change!". Sofort setzt ein aggressiver Technobeat ein und fetzt einem die halbe Wohnung um die Ohren. Wiederholt schreit das Mädchen ihren Satz und wird dabei vom Krach begleitet. Herrlich.
Soweit so gut: Dann schau ich mir die Serie an, höre das Sample in Folge #7 und bin nurmehr am whatthefucken. Eigentlich ist das Sample ja Japanisch, jedoch klingt es wie ein englischer Satz. Die Idee finde ich genial.
4 Sterne


10. Mion (Story Arc 2) (4:14)
Ein nichtssagendes Intro. Langsam häufen sich gezielte Kicks an und bilden dann einen ziemlich coolen, trägen Beat. Die Ride- und Hat-Schläge runden alles ab. Drop. Was kommt jetzt?
あたり! Wieder mal das 'Schreiende Mion'-Sample. Der Track bietet sonst nicht viel Abwechslung, aber der Beat und die subtile Hintergrundmelodie sind recht nett. Das Sample ist aber wirklich schon overused.
4 Sterne

11. When The Cicadas Cry (4:05)
Der Name des Tracks ist die englische Übersetzung des Anime-Titels (Higurashi no Nako Koro ni) und ist einfach gesagt eine alternative Version bzw. ein Remake des OST Tracks "Omoi Daite". Ein sehr schönes Lied mit einer ziemlich traurigen Verbindung zur Story - Wer das verstehen oder nachvollziehen will soll sich den Anime ansehen (Und zwar beide Staffeln, sonst versteht man genau Nüsse).
Die Melodie von "Omoi Daite" ist leicht abgeändert und mit einem Breakbeat unterlegt. Wieder hört man im Hintergrund die komplett ausrastende Shion abgehen. Abwechslung schaffen hier nur die Beats, die Samples sind mehr Verzierung. Die Beats springen immer wieder zwischen Breakcore und stumpfem Techno, was dafür sorgt, dass der Track nicht langweilig wird.
Ein Meisterwerk - finde ich
5 Sterne - und keinen weniger

Fazit:
Nach nur 28 Minuten sind wir schon am Ende des Albums angekommen. Der complex.0-Teil hat mir nicht wirklich zugesagt, umso besser war Goreshits Hälfte. Highlights der Split waren definitiv When The Cicadas Cry und Cotton Drifting. Ich empfehle jedem das Albm zu downloaden, da es legal zum freien Download angeboten wird. Ganz besonders jene die Higurashi gesehen haben sollten sich die Goreshit lieder mal reinziehen, die Bekannten Samples haben etwas... warmes (sofern man das von den durchgedrehten Charakteren überhaupt sagen kann). Jene denen die Goreshit lieder gefallen haben sollen sich Higurashi geben.

Albumwertung: 3 Sterne (ungerundet 3,3 Sterne)

Woodkid - Iron EP (2011)

Vielleicht kennen einige ja Assassin's Creed und von dem neuen Trailer auch Woodkid's Iron.
Woodkid, eigentlich Yoann Lemoine,
 ist ein ziemlich neuer Sänger der zuvor für Sänger wie Katy Perry, Taylor Swift und weitere sehr gute Musik Videos gemacht hat. Für Iron hat es auch ein Musik Video gemacht, das wirklich verdammt gut ist.
Naja, hier zum Review:

1. Iron (3:10)
Das Lied ist genau richtig für Gewitter-Tage. Ich mag keine ruhigen Lieder, doch Iron hat irgendwas in sich, dass es nicht so leise erscheint.
Die Bedeutung des Liedes ist einfach nur genial und das Video erst.
9/10 - Ezio würde das Lied bestimmt auch mögen ^^

2. Brooklyn (3:31)
Ein wunderschönes Lied beidem mir irgendwie nach weinen zumute ist.
"Here in Paris the rain is falling. My heart belongs to Brooklyn"
Von dieser Zeile hatte ich schon die Vermutung, dass Yoann Lemoine aus Frankreich kommen muss.
Bei dem ganzen Lied will ich sofort nach Brooklyn ziehen, als wäre es schon immer mein Traum gewesen...
10/10 - J'aime Brooklyn... (dt. Ich liebe Brooklyn)

3. Baltimore's Fireflies (4:08)
Schon der Anfang und die Klaviertöne verzaubern... Was gibt es denn da zu sagen, ich habe da nichts zum sagen.
9/10 - ...

4. Wasteland (3:11)
"Most of my sweet memories were buried in the sand"
Ein sehr schönes Lied und der Rhythmus ist ein richtiger Ohrwurm. Es ist eigentlich ein so einfaches Lied, doch bei Woodkid ist es einfach unglaublich wie seine Stimme einen verträumt.
9/10 - Irgendwie auch süß



5. Iron (Remix by Mystery Jets) (4:27)
Ein richtig guter Remix. Er ist irgendwie ganz anders als die anderen die es von Iron gibt.
Nun fehlt noch ein richtig guter Breakdancer der dazu tanzt...
9/10 - Bei "Your face" ist mein Herz fast stehengeblieben.



6. Iron (Remix by Gucci Vump) (5:34)
Den Remix habe ich schon zuvor im Internet gehört. Ich muss sagen es ist auch ein sehr guter Remix von Iron. 
Aber das Echo von dem "Again" ist für meinen Geschmack schon etwas zu viel, aber sonst ist es klasse.
8/10 - Auf die Dauer ist der Remix jedoch nicht mehr so toll.


Endergebniss:
~ 9/10 Sukoa - Es lohnt sich mal reinzuhören und für Regentage ist Woodkid immer die beste Wahl.

Dienstag, 28. Juni 2011

Plants vs. Zombies (2009)

Let's talk casual...


Casual gaming ist in letzter Zeit immer stärker geworden. Sowohl durch Apples iDevices und Nintendo's Wii, als auch durch einige games die unter anderem auf Steam vertrieben werden. Besonders PopCap ist einer der Führenden Entwickler von "Casual games". Mit Spielen wie "Peggle", "Bejeweled" und mein persönlicher Favorit, "Bookworm" hat PopCap sich einen guten Ruf gemacht.
Obwohl ihre Spiele von Hardcore gamern eher gemieden werden, verkaufen sie sich gut. Besonders für Einsteiger in die Welt der Spiele eignen sie sich und ziehen Statistisch gesehen auch immer mehr Frauen ins "Gamerboot".
Plants vs. Zombies ist für alle gängigen Platformen erhältlich (PC, Mac, iPod/iPhone/iPad, Xbox 360, PS3). Im Herbst wird es außerdem auf dem Nintendo DS erscheinen. Außerdem ist auch ein trailer für das Windows Phone 7 OS erschienen.
Die Systemanforderungen sind sehr gering und sollten von fast jedem, heute verfügbaren Computer gespielt werden können.

Ich werde dieses Review in vier Sparten aufteilen. Erst werde ich das Gameplay behandeln, dann die Kampagne, die"Charaktere", und zum Schluss die im Spiel enthaltenen Extras.

Gameplay:
Plants vs. Zombies ist einem Strategiespiel sehr ähnlich. Zu beginn hat man wenige Ressourcen (hier: "Sonnen"), mit denen man neue Pflanzen pflanzen kann und damit eine Art Verteidigungswall aufbauen kann. Zu beginn jedes Levels wählt man jene Pflanzen aus, die man mit aufs "Schlachtfeld" nehmen möchte. Man sieht außerdem, welche Arten von Zombies dem Spieler begegnen werden.
Im Laufe der Kampagne schaltet man immer mehr Pflanzen und sogar einen Shop frei, bei dem man Pflanzenupgrades kaufen kann.

Während des Spieles platziert man diverse Pflanzen um die Zombies daran zu hindern, in das eigene Haus zu gelangen. Diese Feuern unter anderem mit Samen oder Salat auf die gehirnfressenden Gegner. Zu beginn ist es Weise, Sonnenblumen zu Pflanzen. Diese Liefern zwar keinerlei Verteidigung, produzieren allerdings selbst Sonnen, weshalb die Effizienz der Verteidigung auf lange Sicht deutlich gesteigert werden kann.
Abgesehen von den verschiedenen Levellayouts gibt auch zwei Tageszeiten, welche große auswirkungen auf die angewandte Strategie haben. Nachts Fallen keine Sonnen vom Himmel herab, weshalb Sonnenblumen zur wichtigsten Pflanze überhaupt werden. Nachts kann man aber auch Pilze einsetzen, die in der Anschaffung meist billiger sind als andere Pflanzen. Tagsüber schlafen Pilze, sodass man in den meisten fällen auf die standardpflanzen angewiesen ist.
PopCap ist es gelungen, trotz des einfachen Spielprinzips viel abwechslung in das Gameplay einzubauen.
Bewertung: 4/5

Kampagne:

Zu beginn des Spieles wird der Spieler von "Crazy Dave" begrüßt und in die grundlegenden Elemente von Plants vs. Zombies eingeführt.
Im Laufe der Kampagne gibt es unterschiedliche Schauplätze und Minigames die der Spieler zu überstehen hat. Als erstes erwartet den Spieler der Garten vor seinem Haus, der aus fünf Reihen Wiese besteht, als nächstes den Hintereingang, bei dem in der mitte zwei Reihen aus Wasser bestehen (Pool) welche oben und unten von jeweils zwei Reihen Wiese umgeben sind. Zu guter letzt gibt es noch das Dach, auf dem man, letztendlich auch Dr. Zomboss bekämpft. Jedes der beschriebenen Level muss der Spieler sowohl Tags-, als auch Nachtsüber bestreiten. Nach fast jedem Level schaltet man eine neue Pflanze frei mit der man seine Verteidigung bestärken kann.
Nach einiger Zeit findet man sogar den Schlüssel zu Crazy Dave's Shop, bei dem der Spieler dann upgrades für seine Pflanzen erwerben kann.
Die Kampagne kann insgesamt etwas langwierig wirken, da die Level oft gleich aussehen und dadurch im späteren Spielverlauf eintönig wirken. Deshalb würde ich sie als "durchschnittlich" einstufen. Bewertung: 3/5

Charaktere:

Crazy Dave
Crazy Dave ist ein verrückter Kauz und wirkt wie der Dorftrottel von nebenan. Er ist witzig und Hilfsbereit, überteuert meiner Meinung nach aber alles in seinem Shop (Vom Preis/Leistungsverhältnis angesehen) Im Spiel selbst ist er der Tutor der uns auf den Babyschritten begleitet, wird für den Spieler im späteren Spielverlauf aber nie wirklich wichtig (Vom Shop mal abgesehen).

Pflanzen
Die vielen unterschiedlichen Pflanzen bieten viel Abwechslung im Spiel. Wie oben im Bild zu sehen ist gibt es viele Unterschiedliche. Pflanzen mit anderen Eigenschaften. Manche Explodieren wie zum Beispiel die Cherrybomb oder Jalapeno, andere schießen mit Samen (Pea Shooter). Es gibt auch Pflanzen, die man als mauern verwenden kann. Darunter fällt die Wal-nut (Walnuss), die Tall-nut (groß-Nuss) und der Pumpkin (Kürbis). Im sogenannten Almanac (eine Art in-game Wikipedia für PvZ ist jede Pflanze aufgelistet und mit einer witzigen Beschreibung versehen (Hier: die Cherrybomb).

Zombies
Zombies sind die dummen, kleinen, nervigen Biester die sowohl bei Tag als auch bei Nacht alles versuchen, um an das Gehirn des Spielers zu gelangen. Hier und da verzichten sie auf Gewalt und schreiben dem Spieler grammatikalisch lachhafte Briefe um in das Haus zu gelangen.
Wenn das nicht gelingt, werden sie gewalttätig.
Es gibt viele verschiedene Arten von ihnen. Manche haben Kübel auf dem Kopf um sich vor Verteidigern zu schützen, andere schaffen es, mit einem Stab über eine Pflanze zu springen. Besonders nervig sind diejenigen, die sich unter den Pflanzen durchgraben und dann von hinten alle Pflanzen in einer Reihe auffressen (sofern man keine Verteidigung gegen Angreifer von hinten hat.) Es gibt eine vielfalt an Zombies, egal ob im Wasser mit Schwimmreifen oder an Land, sie alle wurden Liebevoll von PopCap gestaltet.

Es gibt viele Pflanzen und Zombies die dem Spiel viel Abwechslung verleihen. Deshalb gibts für die Charaktere ein "sehr gut"
Bewertung: 5/5
Extras:
Plants vs. Zombies ist vollgepackt mit netten Extras und Minispielen. Neben denen, die man in der Kampagne zu spielen bekommt gibt es noch etwa 20 andere. Man kann sogar auf der Seite der Zombies spielen, da sie "lernen möchten, wie man Verteidigungen durchbricht". Man kann auch "Beghouled", eine Variation von "Bejeweled" (auch ein PopCap Spiel) spielen, in der man verschiedene Pflanzen in eine Reihe von mindestens 3 gleichen Sorten bringen muss.
Andere nennenswerte Extras sind ZomBotany, in der die angreifenden Zombies Pflanzen als Köpfe haben und auch die jeweilige fertigkeit der Pflanze gegen die des Spielers einsetzen können, Survival, in dem unendlich viele Wellen mit einer großen Anzahl an Zombies auf den Spieler zukommen und der Zen Garten. Der Zen Garten ist etwas ganz Besonderes.
Im Laufe des Spieles werden Töpfe von Zombies fallen gelassen, in denen sich eine kleine Sprosse einer Pflanze befindet. Im Zen Garten kann man sie gießen und düngen und sobald sie ihre normale größe erreicht hat, für viel Geld verkaufen. Wer seine Pflanzen besonders Glücklich machen will kann ihnen auch Musik vorspielen lassen. Wenn man ihren Wünschen nachkommt lassen sie Münzen fallen. Unser nettes Haustier, eine Schnecke die man von Crazy Dave erwerben kann, sammelt die Münzen ein sofern sie nicht, wie so oft, schläft. Mit einer Tafel schokolade kann man sie aufputschen, was sie etwa eine Stunde lang wach hält.
Es gibt außerdem den Weisheitsbaum (Wisdom tree), der dem Spieler nützliche Tipps und Tricks verrärt wenn er ihn düngt. Es gibt sogar drei Cheatcodes, die er dem Spieler verrät. Diese Codes verändern das Spiel zwar nur rein Kosmetisch (Mustache Bart für alle zombies, Brillen aus der Zukunft usw), es ist aber Witzig sie auszuprobieren.
Viele der Heutigen Spiele könnten sich ein Beispiel an solch reichhaltigem Vorhandensein von Extras nehmen.
Bewertung: 5/5

Gesamtwertung: 4/5 (4,25)
PopCap ist es gelungen ein super Spiel mit einem sehr... seltsamen Namen zu erschaffen. Es kostet 10€ auf Steam und ist meiner Meinung nach jeden cent, und sogar mehr, Wert. Ähnlich wie Portal hat es sogar einen eigenen "Credit-song" den ich auch recht gut und sehr witzig finde.

Donnerstag, 9. Juni 2011

Death Smiles (2011)

Wer kennt sie nicht? Diese typischen Bullethell-Shoot 'em ups bei denen man nicht weiß was noch freundlich oder feindlich ist. Diese klischeehaften japanischen Epilepsie-Spiele, die wir von den Aracdes kennen. Lichter hier, Lichter da, alles leuchtet und fliegt auf dich zu. Nun, diese Beschreibung trifft auf fast jedes Shmup (Shoot 'em up) aus Japan zu. Death Smiles ist eigentlich auch nicht viel anders. Der Titel ist bereits 2007 als Arcade Spiel in Japan erschienen, doch erst zwei Jahre später erschien Death Smiles auf der XBox 360. Ein Jahr darauf wurde es in den Vereinigten Staaten released und erst heuer (Anfang 2011) kam das Spiel nach Europa. Da ich meine XBox - die jetzt übrigens den dritten RROD hat und sich weigert seinem Meister zu gehorchen - erst seit Jänner habe und jeder anständige Konsolenbesitzer zumindest ein Beat 'em up und ein Shoot 'em up sein Eigentum nennen sollte, habe ich mir das Spiel sofort gekauft. Die Youtube-Videos haben mich extrem scharf auf das Spiel gemacht und mich auch teilweise sehr zum lachen gebracht - Wieso erkläre ich im Laufe des Reviews.



Gameplay:
Nun ja, hier gibt es nicht viel zu sagen. Man steuert eine scharfe oder nicht scharfe Gothic Loli (je nachdem welche man wählt), die einen Schutzgeist bei sich hat, und muss sehr seltsame Viecher abknallen und gleichzeitig einer Heerschar von Lichtern ausweichen. Für das Spiel braucht man genau einen Analog-Stick und zwei Knöpfe (nach links schießen und nach rechts schießen). Zwar kann man noch fette, alles vernichtende Bomben und Autotarget-Shooting verwenden und die Stärke der Schüsse mit anderen Buttons variieren, jedoch ist das Spiel prinzipiell mit zwei Achsen und zwei Knöpfen zu schaffen. So kompliziert ist das Spielprinzip also nicht: Shmup halt. Ich werde bei diesem Spiel das Gameplay nicht in die Bewertung mit einfließen lassen, da es bei verschiedenen Shumps keinen wesentlichen unterschied gibt. Darauf eingehen wollte ich aber trotzdem.

Story:
Sehr dürftig und sehr kurz. Im Prinzip geht es darum irgendwelche Monster zu töten, die die fiktive Welt Gilderado terrorisieren. Gilderado ist ein Ort an dem irgendwelche random Kiddos aus unserer Welt landen - wieso? Keine Ahnung. Jedenfalls finden die vier Protagonistinnen, die allesamt aus unserer Welt sind, heraus, dass der Vater des Mädchens Sakura, welche ebenfalls aus der realen Welt entführt wurde, ein Dämonentor herausbeschwört. Sakuras Vater, Jitterburg, denkt, dass das Tor in die reale Welt zurück führt, doch ist er so geblendet von dem Wunsch Gilderado zu verlassen, dass er Übersieht, dass er eigentlich dem Dämonenkönig, -kaiser, -gott, -whatever - Achtung jetzt kommt der beste Name den ihr je lesen werdet - Tyrannosatan den Eintritt nach Gilderado ermöglicht.
Explosionen, Lichter, Chaos: Death Smiles auf Leicht.
Das schwache und ziemlich unkreative Ende werde ich hier nicht spoilen, jedoch kann ich sagen, dass die Story wirklich sehr schwach ist und absolut keine Abwechslung hat. Es gibt genug 3 Stellen im gesamten Spiel, die allesamt aufgerundet ungefährt 2 Minuten dauern, die zur Story beitragen. Eine Einleitung gibts es auch nicht, lediglich ein kitschiges, pseudoepisches Outro. Durchgezockt hat man das Spiel auch relativ schnell. Um mehr als 40 Minuten pro Durchlauf zu benötigen, muss man schon ziemlich schlecht sein.
3 Punkte - auch nur weil man von Shmups nicht so viel Story erwarten kann und ich vor drei Tagen die Matura geschafft hat und darum gut drauf bin.

Charaktere:

Hier hat das Spiel wirklich viele Sympathiepunkte kassiert. Die Kreativität, die sich bei der Story versteckt hielt, hat sich hier sehr gut gezeigt. Zwar sind die Lolis die man spielt nicht besonders originell gezeichnet, jedoch haben die Gegner wirklich geile Designs und Namen.
Erstmal die Protagonistinnen:
  • Windia, die niedliche Loli aus dem Vereinigten Königreich. Sie ist eine Windmagierin, die von einer Eule begleitet wird.
  • Casper, die 11-jährige Deutsche, die gerne mal random German word droppings macht. Irh Schutzgeist ist eine Fledermaus, passend zu ihrem Magietyp: Dunkelheit.
  • Follett, die wortkarge französische Moe-Bombe, die mir persönlich aber sehr am *Fieps* geht. Ihr Schutzgeist ist der umso leiwandere Drache. Folletts Element ist das Feuer.
  • Rosa, die 17-jährige, und damit älteste (fast nicht meht) Loli aus dem Game, die mit ihrem Schutzgeist, einer Fee, ihre fairy power gegen die Feinde einsetzt.
  • Im Modus "Mega Black Label" spielbar ist auch die englische Swamp Witch Sakura. Wieso sie einen japanischen Namen hat ist hier nebensächlich... vermutlich.
Am Ende jedes Levels trifft man auf einen Boss, die allesamt Lachnummern sind:
Die Megakuh Mary. Sie ist offensichtlich wütend. Und groß.
  • Deathscythe ist noch relativ normal, schaut lediglich amüsant aus.
  • Jordan, the Buried Baron ist einer der ärgsten. Eine riesige Visage, die in der Erde feststeckt und immer mehr und mehr abgeht, bis sich schließlich die Haut vom Schädel löst. Selten so beim zocken gelacht.
  • Ulan ist ein durchschnittlicher Baummensch, vermutlich sogar ein Kümmerling der Ents aus LotR.
  • Sakura, die fünfte verschollene Loli, muss auch bekämpft werden. Zuerst wird sie gebasht, dann freundet man sich mit dem Mädchen an, da Windia sie als ihre ehemalige Nachbarin wiedererkennt. Ähm... Naja...
  • Mary, the Giant Cow! WHAT THE FUCK? Da erscheint einfach mal voll fett eine mega Kuh auf dem Screen, raged voll ab und wirft mit Steinzeit-Versionen des Companion Cubes um sich. Das Achievement, welches man erhält, wenn man Mary besiegt hat, hat mich endgültig zum rofeln gebracht: "Boss Milking"
  • Bavaria, die siamesischen Drachengebrüder. Oder so.
  • The Twin Wyrms Divaria und Givaria werden im Secret-/Bonus-Level besiegt.
  • Jitterbug, He who opens the Door! Ein unrasierter Penner der gerne mal seine Tochter verkloppt.
  • Der mächtige Tyrannosatan hat mich die Letzten nerven gekostet. Bei dem Namen habe ich den Lachflash meines Lebens bekommen. Mein Kumpel, mit dem ich Death Smiles gezockt habe, und ich haben uns sofort in sämtlichen IMs und auf sämtlichen Seiten sofort nach dem "Demonic Imperitor" benannt.
Ich zweifle stark daran, dass das Spiel lustig sein soll, aber es hat mich sehr zum lachen gebracht und ist in jeder hinsicht punkto Namensgebung und Charakterdesign kreativ.
4 Punkte


Fazit:
Naja mehr gibts es hier nichtmehr zu reviewen. Das Spiel macht lediglich im Multiplayer spaß, außer man ist Koreaner und hat nix anderes zu tun, als Bullethell-Shmups auf der letzten Schwierigkeitsstufe zu zocken. Die Story ist fad, mein schnellster Run waren ca. 30 Minuten und die spannendsten Sachen sind die Achievements - beim ersten Run bekommt man schon ungefähr 300 Gamescore. Das Spiel ist eigentlich ganz witzig und ein nettes Gelegenheitsspiel, wenn man mit Freunden zocken und lachen möchte oder mal besoffen von nem Auftritt heim kommt und was spielen will (letzten endes waren unser Sänger und ich schon so fertig, dass wir uns während dem zocken gegenseitig aufwecken mussten).
Da das Spiel in Europa verspätet auf den Markt gekommen ist, haben die Entwickler als Entschuldigung die "Deluxe Edition" nur in Europa released. Jedoch ist die "Deluxe" ein schlechter Scherz: 2 Bonus CD's - eine mit dem OST, der übrigens mehr als grauslich ist, und eine mit Wallpapers und drittklassigen Goodies, wie einem Desktop Kalender und Icons für Verknüpfungen. Der Preis ist - 30€ auf Amazon; Limited Edition kostet 70€ - für das was man bekommt unverschämt hoch.

Gesamtwertung: 2,5 Punkte [{3 (Story) + 4 (Charaktere)} - 1 (für den unverschämten Preis)]

Irgendwie tut mir dieses Ergebnis ein wenig weh, da das Spiel doch ein gewisses Etwas hat =/
Vielleicht sind es ja die Lolis...

Mittwoch, 8. Juni 2011

Gorerotted - Only Tools And Corpses (2003)

Prolog:
Meine erste CD von Gorerotted und meiner Meinung auch noch deren bestes Release. Diese CD lässt sich mit nur einem Wort beschreiben: CHAOS! Die Gitarren spielen irgend etwas, der Drummer kommt so rüber, als ob er randomly auf dem Schlagzeug draufkloppen würde, die Sänger wechseln sich mit sinnlosem Schreien und Fauchen ab und ab und zu kommt sogar ein verständlicher, aber absolut hässlich gesungener Teil.
Diese CD möglichst nachvollziehbar zu bewerten wird äußerst schwierig, da es letztendlich doch nur unharmonischer Krach ist - der mir aber sowas von zu sagt =D

Gorerotted - Only Tools And Corpses (2003)
1. Zombie Graveyard Rape Bonanza (2:37)
Ein sehr kakophonisches Intro, welches in eine super gespielte Doublebass-Passage übergeht. Die Vocals sind von den zwei Sängern gleichzeitig gesungen und sind so hässlich, dass sie wieder lustig anzuhören sind. Im Hintergrund hört man des öfteren ein gestörtes Röcheln oder Fauchen. Ein wirklich gut klingender Riff taucht ab und an auch noch in dem Lied auf. Rhytmisch simpel, aber doch geil. Perfekt mit dem Gesang abgestimmt, klingt es sehr geil und reißt den Hörer mit. Das Outro ist, so wie der Rest vom Lied, einfach nur irgendetwas. Ein gutes Irgendetwas.
4 Sterne

2. Hacked In The Back Dumped In A Sack (2:14)
Ein sehr aggressives Intro: Blastbeats, chaotische Gitarrenriffs, eine Mischung aus Krakeelen und Schreien. Es folgt ein Riff, der glatt von eine Kleinkind stammen könnte, aber einfach super passt und das Gesicht des Goregrind perfekt zeigt. Um sich an den plötzlichen Übergang zu gewöhnen, sollte man das Lied mehrmals hören - ich selbst habe es als sehr gewöhnungsbedürftig empfunden.
Es folgt der stark groovelastige und verdammt simple Refrain, der aber ein sehr böser Ohrwurm ist. Ruhig sitzen zu bleiben ist hier fast unmöglich - Ich für meinen Teil habe, jedes Mal wenn ich den Refrani höre, Lust voll abzugehen.
Nach einer weiteren kurzen Verse kommt ein kleiner Drop mit einem äußerst kurzen Bassolo, welches sowas von offensichtlich unpassend ist, dass er wieder gut klingt. Es folgt ein Instrumentalpart, der direkt in den Refrain übergeht, welcher wieder in den Introriff verschwimmt. Ein abruptes Ende schließt den Track ab.
4 Sterne


3. Fuck Your Arse With Broken Glass (3:03)
Das plötzliche Ende der vorigen Nummer und das fetzige Intro dieses Liedes passen einfach perfekt: Kein anderer Titel hätte besser an Hacked In The Back Dumped In A Sack anschließen können, als dieser hier!
Wieder begrüßen uns chaotische Drums und banal einfache Riffs. Unmenschlich tiefe und in keinster Weise verständliche Vocals eröffnen die Geschichte des Liedes und tragen die Lyrics vor. Wenig später setzt der hässliche Krächz-Gesang ein. Der nächste Gitarrenriff wird durch Snarehits eingeleitet und ist unharmonischer und undurchsichtiger als jede andere Passage auf diesem Album. Dieses Minus wird aber vom grenzgenialen Refrain wieder gutgemacht: Eine wirre Melodie wird wiederholt mal schnell und mal gemuted gespielt. Darüber wird gesungen. Die Drums unterstützten das Ganze mit abwechselnd gespielten Doublebass-Lines und Blastbeats. Keine 10 Sekunden ist die Hook her und schon ist der nächste, total chaotische, Riff vorbei und der Refrain setzt wieder ein. Ein sehr schön anzuhörender Melodie-Part flgt und bereitet einem Drumsolo den Weg. Weiter geht es mit Chaos und akustischem Slapstick im einzigartigen Gorerotted-Stil. Beendet wird das Lied mit dem Refrain. Das Lied hat einfach überhaupt keine Struktur, aber das glaube ich ist auch das Geheimnis des Songs: Es ist immer wieder überraschend und interessant die Numemr zu hören, da ich zumindest keine wirkliche Struktur heraushören kann.
5 Sterne - Ein Meisterwerk sondergleichen!


4. Only Tools And Corpses (2:32)
Auf diesen Titel habe ich mich schon die ganze Zeit gefreut! Mein absolutes Lieblingslied von Gorerotted und eine Anspielung auf die Britische Sitcom "Only Fools And Horses".
Das Chaos wird vorbereitet, indem die Drums alleine das Lied beginnen und plötzlich, mit dem Einsetzen der anderen Instrumente, einen komplett anderen Rhythmus spielen. Der lustigste Gitarrenriff, den ich je gehört habe wird von tiefen Growls, welche die Lyrics singen und von zusätzlichem, ziemlich sinnlosem Schreien begleitet. Alles ordnet sich wieder und der Refrain setzt ein. Die Gitarren und die Lead Vocals sind in Rhythmus und Ton perfekt aufeinander abgestimmt und unsetzützen sich gegenseitig. Der Satz "Only tool and corpses" bildet die minimalistischen Refrain-Lyrics, aber darauf kommt es beim Goregrind ja wirklich nicht an :)
Urplötzlich, kurz bevor der Refrain überhaupt endet, setzt wieder chaotische Kakophonie - oder sollte ich besser kakophonisches Chaos sagen? - ein und betäubt die Sinne. Die Hookline wird jetzt aber mit einem anderen Riff und in einem neuen Rhythmus aufgeteilt von zwei Sängern präsentiert.
Nun folgt mein absoluten Lieblingsriff: Für Gorerotted untypisch langsame notenwechsel auf der Gitarre, total chaotische Drums mit unwillkürlich wirkendem Beckeneinsatz untermalen unverständliches Röcheln, Fauchen und Schreien seitens der Sänger.
Diese zwei Riffs wiederholen sich ein weiteres Mal bevor eine ziemlich groovige Passage gespielt wird, die nahtlos in den Refrain übergeht.
Ein Instrumentalpart beruhigt die Nerven, welche sich schlussendlich, vom Ende des Liedes übermannt, geschlagen geben müssen.
5 Sterne - Pipifeiner Chaos-Punk-Goregrind-Death-Metal-Irgendetwas

5. Her Gash I Did Slash (3:00)
Ein simples Intro, welches einen sehr eigenartigen, abgehakten Gesang (klingt wie ein unerfahrener Sänger der Probleme beim Luft holen hat) bietet, welcher mit tiefen Squeals unterlegt wurde. Später übernimmt der tiefe Gesang die dominante Rolle. Ein kleines Basssolo während einem Breakdown bietet Abwechslung. Sofort danach werden wir dem Theme des Songs vorgestellt. Eine etwas wirre, jedoch noch als melodisch anzuerkennende Passage, die gezielt eingesetzten Gesang als Mittel der Perfektion verwendet. Schließlich wird der Part von einer harten, recht stumpfen Passage, welcher von einem weiteren Basssolo, der wiederum wieder zum Theme, der jedoch in der Tonhöhe variiert gespielt wird, führt, abgelöst. Danach werden wir endlich mit der Hookline, die aus dem wohlmöglich einfachsten Riff und den simplen Zeilen "Her gash I did slash" besteht, vertraut gemacht. Nach den wenigen Takten wird der simple Riff ausgebaut und mit einer netten Doublebass unterlegt. Ein grindiger Schrei verpasst dem Clima den Feinschliff. Breakdown und sinnloses Fauchen, Schreien und ein sehr verstörend klingendes Solo führen das Lied zum Schluss.
4 Sterne

6. I Can't Fit Her Limbs In The Fridge (2:43)Wunderschöne aromatische Gorerotted-grausligkeit vom feinsten. Ein unbeschreiblich hässliches Intro führt uns in ein musikalisches Meisterwerk ein, welches die Qualen beschreibt, die ein zu kleiner Kühlschrank mit sich bringt. Das Lied macht ordentlich Druck und hat sofort ein Gefühl von Wohlbefinden in mir ausgelöst. Der Refrain rollt einfach nur und reißt alles mit sich. Tiefe Growls und hohe screams bilden einen epischen Konstrast. Das Schlagzeug macht wie immer seine Arbeit gut und lässt alles noch chaotischer wirken. Irgendwann in der Mitte des Liedes gibt es auch noch einen netten gestörten Part, der unverständliches Gekrächze vermittelt und absolut seltsames Gebrabbel (klingt wirklich nach random Zeugs oder nem Kerl der versucht, trotz ner Kehlkopfschwellung, Worte zu bilden). Schließlich kommt das Ende mit dem Refrain.
5 Sterne - Geht ab wie ein Schnitzel

7. Village People Of The Damned (3:57)
 One injection - One infection
 One injection - And the dead are resurrected
 One injection - One infection

 Feasting on the dead!
Ein epic Masterpiece! Klingt nach Penis, riecht nach Penis, hört sich wie Penis an - es is Goregrind vom allergestörtesten. Hier macht hauptsächlich das Schlagzeug die Arbeit. Die Gitarren und der Bass tragen nicht viel zum Charakter des Lieder bei. "Village People Of The Damned" ist sehr beatbetont und hat einen verflucht geilen Drive. Aus den Stimmen wurde auch das meiste herausgeholt. Sie leisten vor allem rhytmische Arbeit und machen das Lied zu einem fucking geilen Titel.
4 Sterne - Ist nur was für Leute die auf Hässlichkeit abfahren.

8. Masticated By The Spasticated (3:23)
Der Anfang ist zwar nicht allzu berauschend, aber sobald das Gegrunze einsetzt und die Gitarren Off-Beat spielen gehts richtig ab. Noch im Off-Beat wird der Refrain gespielt. Hässlich-unharmonischer Gesang kümmert sich um die Hook (wie der Songtitel). Es lädt um Hüpfen und hirntot rumlachen ein (www.z0r.de/22). Ein plötzlicher und wirklich unpassender Teil folgt, was ich als Makel sehe. Sonst gibt es nicht viel Abwechslung, aber das hat dieses Lied garnicht nötig. Das Lied endet mit dem Riff, der als Intro gebracht wurde.
4 Sterne - Ein hoch auf die Spastiküche!


9. To Catch A Killer (4:30)
Das Lied beginnt mit einem garnicht-Gorerotted-Stil, passt sich aber immer mehr an. Ein plötzlicher Drop bildet den Beginn für die typischen chaospassagen. Dissonante und ursimple Riffs fetzen und bringen Stimmung. Ein instrumentaler Teil, ein unerwarteter Drop und plötzlich... Julius Fucik? Brainfuck? Bis man das überreißt gehts wieder mit dem Anfangsriff weiter. Wieder ein Drop der zu einer der, von mir geliebten, Gorerotted-typischen Passagen überleitet. Die Drops werden aber irgendwie nicht besser. Hier wurden sie zu oft verwendet.
4 Sterne - Einfach nur wegen dem Zirkusteil xD


Fazit:
Gorerotted ist nix für Freunde von Wintersun, Moonsorrow, etc. sondern purer, harter, absolut hässlicher und bewusst verunstalteter shit! Eine neue Form der Ästhetik wurde mit dieser Scheibe geschaffen. Ich muss ehrlich sagen, dass ich diese CD liebe. Gehört neben Stormwarriors "Northern Rage" und Dark Fortress' "Stab Wounds" zu den besten Alben die ich kenne.


Gesamt: 4 Sterne (genau 4,3)

Sonntag, 29. Mai 2011

Black Swan OST (2010)

Achtung: Ich sag euch schon mal jetzt, dass ich zu den Liedern vielleicht noch die passenden Momenten dazu schreiben werde und somit Spoiler möglich sind. Lesen auf eigene Gefahr!
Ui, gruselig...
Ich habe mir gestern Abend endlich Black Swan angeschaut und verdammt war der Film gut! Aber ich musste wirklich die Hälfte des Filmes versuchen zu überspringen. Nicht umsonst wird der Film auch als psychosexueller Thriller bezeichnet. Wie der Name schon sagt geht es um Schwäne. Genauer gesagt um den Schwanensee. Und ja, es geht deshalb auch um Ballet.
Mehr will ich euch mal nicht sagen.
Ich habe mir schon viel früher das Album zum Film geholt und deshalb auch passend es ja nun endlich mal zu reviewen.

1. Nina's Dream (2:48)
Und schon der erste verstörte Soundtrack der einen einfach nur gruselt. Wie der Name schon sagt ist das die Melodie die zu Ninas Traum kam.
Am Anfang so schön und dann plötzlich das Monster.
Aber trotzdem kommt es mir so bekannt vor...
Ich rate euch schon mal jetzt: Hört euch das Lied nicht mit Kopfhörern an, es wird so ziemlich ungleichmäßig laut.
7/10 - Und schon fängt der ganze schöne Mist zum Psycho-werden an...

2. Mother Me (1:06)
Ein schönes ruhiges Lied. Ich glaub sogar das ruhigste im ganzen Album. Und wieder der perfekte Name: Die erste Szene wo Ninas Mutter gezeigt wird, die ihren unvollendeten Traum vom Ballet aufgeben musste und nun will, dass Nina ihren Traum vollendet.
9/10 - Aber auch ihre Mutter macht mir irgendwie in der Kuchen-Szene Angst...

3. The New Season (2:39)
Ja und schon wieder ganz schön verstört. Nicht nur, dass Nina in dem Moment in der Dunkelheit sich selbst sieht, nein, das Lied treibt einen selbst zum Halluzinieren an.
8/10 - Oh, da bin ja ich. Hi~

4. A Room Of Her Own (1:56)
Ich kann mich nicht an die Szene erinnern wo das kam, aber der Anfang des Liedes erinnert mich zu stark an Sieben Leben.
9/10 - Nun will ich mir Sieben Leben nochmal anschauen.

5. A New Swan Queen (3:28)
Nina hat es geschafft und schon wird auch das passende Lied dazu abgespielt.
Selbst wenn die Melodie mich eher an Prinzessen wie Elizabeth und co. erinnern.
Aber nach dem schönen Teil kommt in diesem Film natürlich auch der Psycho-Teil und da ist er auch schon!
9/10 - Mach dir nichts draus, Beth. Dir würde das Lied eh nicht passen.

6. Lose Yourself (2:08)
Ich weiß was in dieser Szene kam. Ich bin mir da ganz sicher. Aber egal, hab die sowieso übersprungen. Ich find das Lied aber trotzdem schön, selbst mit den perversen Szenen die in der Erinnerung herumschwirren.
7/10 - Was wäre wenn die Mutter ganz plötzlich rein gekommen wäre, hö hö

7. Cruel Mistress (3:29)
.... Irgendwie sagt mir die Melodie wirklich nichts.
7/10 - Aber trotzdem nicht schlecht.

8. Power, Seduction, Cries (1:42)
Es wird mysteriös. Aber auch hier hab ich keine Ahnung wo ich es je im Film gehört habe.
8/10 - Haltet euch schon mal fest...

9. The Double (2:20)Hier kommt Lilys Auftritt. Die Melodie schläft trotz der Spannung etwas ein.
6/10 - Zzz...

10. Opposites Attract (3:45)
Bei diesem Lied glaubt man am Anfang "Oh mein Gott, jetzt kommts!". Aber dann wirds wieder leise und dann... kommts! Aber das auch nur kurz mit lauten Klängen und dann einfach nur wieder unheimlich weiter. Das Ende bleibt jedoch leer.
7/10 - Es braucht noch ein lautes Ende...

11. Night Of Terror (8:01)
Und schon erkennt man von dem Namen, dass das wohl so der unheimlichste Soundtrack ist. Und bei der Länge bleibt es die ganze Zeit Horror? Oh ja! Ich kann nicht mehr aufhören daran zu denken wie Beth sich mit dem Nägel-Ding in die Backen gestochen hat und wie sie jetzt mit dem Nägel-Ding hinter mir stehen könnte und wartet bis ich mich nur umdrehe. Oder meine Füße werden zu Schwänen-Füße.
Jede 3 Minuten kommt irgendetwas lautes was einem nur vom Stuhl springen lässt.
10/10 - Wenn ich mich umdrehe steht entweder Beth hinter mir oder meine Bilder werden anfangen zu sprechen...

12. Stumbled Beginnings... (3:51)
Nina fleht natürlich darum, dass sie ganz allein das ganz spielt. Was für ein Egolein.
9/10 - Haha, musst wohl trotzdem Lily im Stück dabei haben.

13. It's My Time (1:30)
Der Anfang ist doch eigentlich genau der selbe wie die Mitte von Night of Terror. Wieder mal eine Halluzination von Nina und nein, Nina, du hast Lily wirklich nicht umgebracht. Du warst einfach mal so frei und paranoid, dass du dich selbst eingestochen hast!
9/10 - Nö, keiner bemerkt den riesigen roten Loch in deinem Bauch.

14. A Swan Is Born (1:38)
Ich kann nicht aufhören an diese riesigen roten Augen zu denken!
10/10 - Nina, schau mich verdammt nochmal nicht so an!

15. Perfection (5:45)
Und das Ende. Ich habe gelesen, dass der Tod von Nina nur eine Halluzination von ihr war, was ich persönlich nicht glaube. Naja man kann über diese Dinge im Film einfach nur streiten.
9/10 - Trotzdem ziemlich gruselig...

16. A Swan Song (for Nina) (6:23)
Dieses Lied ist trotz des gruseligen Hintergrundes sehr schön und einfach nur wunderbar.
Jedoch genau wie der schwarze Schwan verführerisch.
10/10 - Wunderbar bis zum Schluss.

Endergebniss:
~8/10 Sukoa - Es war einfach perfekt... P.S: Der Ballettunterricht ist ab sofort gestrichen.

Freitag, 29. April 2011

Coldplay - Viva la Vida (2008)

Da ich seit neuem ein echter Coldplay-Freak geworden bin, reviewe ich mal ihre denk ich mal bekannteste Single: 
 Viva la Vida (4:01)
Der Name Viva la Vida kommt aus dem Spanischen und heißt so viel wie Es lebe das Leben. Ich finde die Single so besonders weil es (wie jedes andere Lied von Coldplay) einen wunderbaren Text hat. Er hat mehrere biblische Redewendungen, wie "pillars of sand"(dt. Säulen aus Sand), was sich auf eine der Geschichten von Jesus handelt. Das Meiste bezieht sich jedoch auf Könige und RevolutionäreChris Martin singt höchstwahrscheinlich davon ein König zu sein, der von seinem Volk gehasst wird. Irgendwann steht eine Revolution bevor und er wünscht sich niemals König gewesen zu sein."Now the old King is dead. Long live the King."

Endergebnis:
~10/10 Sukoa - Da bekommt man irgendwie Lust auf Geschichtsstunde...

Mittwoch, 23. März 2011

Loveless OP ED Single - Tsuki no Curse (2005)

*Nasenbluten*

Der Anime Loveless sollte jedem Yaoi-Fangirl
bekannt sein (selbst wenn so gut wie kein Yaoi drin
vorkommt). Das Schönste meiner Meinung nach ist jedoch
die Musik und die Lieder. Kein Wunder dass ich mir die
Single sofort holen musste.

Tsuki no Curse (4:23)
Der Opening von Loveless. Ein wunderschönes Lied, dass mich schon beim ersten Mal
verzaubert hat. Selbst wenn ich das Meiste nicht kappiere, bin ich
mir sicher, dass der Text bestimmt genauso toll ist wie die Musik.
Bei den ersten paar malen hört sich das Lied klasse an, aber
irgendwann verschwindet der Zauber leider auch.
8/10 - Ist trotzdem sehr schön...

Michiyuki (5:11)
Der Ending von Loveless. Mein absolutes Lieblingslied!!! Einfach nur wundervoll und... argh!
Einfach nur wundervoll!!!
10/10 - Bada ba ba ba, ich liebe es! x3

Tsuki no Curse - Vocalless Ver. (4:22)
Das wäre eher ein OST von der Serie. Ich hatte nie bemerkt, dass es
der Opening ist O.o (Und wieso ist es nun 1 Sekunde kürzer?)
7/10 - Hört sich ohne Stimme etwas merkwürdig an...

Michiyuki - Vocalless Ver. (5:08)
Ich würd jetzt eig den oberen Text bei Michiyuki kopieren.
Bei diesem Lied hätte ich auch gedacht es wäre ein OST der
noch komponiert wurde, hab mich da wohl aber geirrt.
Naja, zumindest liebe ich auch diese Version x3
10/10 - Wieso zur Hölle ist es 3 Sekunden kürzer als das Original?

Endergebniss:
~9/10 Sukoa - Die Lieder sind einfach nur endless schön *___*

Samstag, 26. Februar 2011

Music from Scrubs (2002)

Viele kennen sicherlich die Serie Scrubs-Die Anfänger. Doch nicht nur die Folgen, Figuren und Handlungen sind besonders, nein, sondern auch die Lieder und die Musik, und davon gibt es in Scrubs reichlich!
Egal ob es ein ruhiges Lied, für eine traurige Szene, oder ob es ein rockiges für eine aufregende Szene ist, alle sind besonders, auf ihre Art und Weise.
In diesem Album(ja es gibt noch mehr) sind zwar die meisten Lieder aus der 1. Staffel, doch trotzdem ändert es nichts daran, dass es klasse ist!

1. Superman (3:37)
Den Intro kennt natürlich jeder. Mit alltäglichen Text und passenden Banjo-Solos kommen Erinnerungen hoch. Wir haben ja alle Stress und brauchen jemanden an unserer Seite der uns dabei hilft.
9/10-Keiner ist ein Superman...

2. All in My Head (3:31)
Eine weiche Stimme und eine schöne Melodie. Was wünscht man sich mehr?
Das Lied ist sehr passend für kleine Feiern unter Freunden, und verbessert die Stimmung.
7/10-Wir brauchen alle ein bisschen Wärme

3. Fresh Feeling (3:37)
Eine richtig lässige Musik um es sich bequem zu machen, und einfach mal an nichts zu denken und sich um nichts zu sorgen. Ein Mix aus Beat und Orchester-Musik.
8/10-Hab ich seit Step-Up nicht mehr gehört.

4. Good Time (3:29)
Aus der Szene, in der alles beängstigend gut zur Musik passte. Ein richtig gutes Lied um wieder heiter zu werden und wieder Lust auf den Job oder die Schule oder was auch immer zu bekommen.
7/10-Irgendwas an dem Lied muss mich immer zum Lächeln bringen...

5. Good Live (3:22)
Ein etwas traurigeres Lied, dass einem trotzdem sagen soll "Komm schon, ist doch schön!". Ein wunderschönes Lied was einen zum Schmelzen bringt.
9/10-Was soll man dazu noch sagen?

6. New Slang (3:50)Ein Lied, das man sich zu Weihnachten immer wieder anhören könnte.
Es ist ruhig, hat eine einschläfernde Wirkung und mit einer warmen Decke kann man gleich einschlafen...
8/10- Zzz.....

7. Beautiful World (4:02)
Ein wunderschönes Lied was einen einfach nur träumen lässt. Collin Hay´s raue doch sanfte Stimme gibt dem Lied noch ein großes Plus!
9/10- Hach.... schön...

8. Hold on Hope (3:33)
Wieder ein schönes Lied zum Glauben an die Hoffnung.
Etwas zu ruhig für mich, deshalb mag ich es wohl nicht so sehr.
4/10-Zwar schöner Text, aber die Musik ist nicht mein Geschmack...

9. Fighting for My Love (4:07)
Ein, meiner Meinung nach, witziges Lied was einen immer wieder zum Lächeln bringt und wieder die Laune steigen lässt.
8/10-Das sollte denk ich wirklich ein Romantik-Lied werden.

10. Dracula from Houston (3:43)
Das Lied erinnert mich an alte typische Sitcoms, was ich nicht sehr mag.
Aber trotzdem ist das Lied irgendwie aufmunternd.
7/10-Was hat das jetzt eigentlich mit Dracula zu tun?

11. Hooch (3:44)
"Hooch ist verrückt!"
Ein etwas ruhiges Lied beidem ich den Sinn nicht genau verstehe.
6/10-Naja...

12. Hallelujah (4:39)
Eins der wunderschönsten Lieder die ich kenne. Diese Version macht sie noch besonderer!
10/10-Wer bitteschön würde da nicht schmelzen?!

13. Have it All (3:50)
Wer kennt das nicht? Man hatte einen stressigen Tag, auf dem Weg fängts an zu regnen und man wird nicht einmal zu hause begrüßt. Doch dann hat man ein Gefühl, als ob man darüber nur noch lachen will.
Eine Hilfe ist genau dieses Lied!
8/10-Hallo, gute Laune!

14. Scrubs (End Credits) (0:28)
Nein, nein, nein, das Album ist noch nicht zu Ende!
Genau das hatte mich verwirrt als ich mir das Album anhörte.
Aber die Musik ist klasse, auch wenn sie so kurz ist.
9/10-Schon will man sich wieder Scrubs anschauen.

15. Overkill (2:53)
Ein wunderbares Lied was einen immer wieder was vom Leben erzählt.
Das Lied ist klasse und ein richtiger Ohrwurm!
10/10-Wir haben alle mal schlechte Tage, aber auch gute...

Endergebnis:
~ 8/10 Sukoa - Jetzt will ich wieder die ganze Serie anschauen...